Kreisgruppe Recklinghausen

Gartenvögeln können wir helfen, indem wir ihnen einen naturnahen Garten, Nistkästen, Vogeltränken und Futter anbieten. Damit können wir einen kleinen Ersatz dafür leisten, dass ihre Lebensräume z. B. durch zunehmende Versiegelung von Freiflächen und durch Anlage von Stein- und Schottergärten immer weiter eingeschränkt werden.

Was fressen unsere Gartenvögel gerne?

Als Futter eignen sich z. B.  Meisenknödel, Erdnüsse, Samen, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Mehlwürmer und Fettfutter. Informationen zu geeignetem Futter gibt es beim NABU Shop und beim BUND.

Rotkehlchen - Vogel des Jahres 2021

Sie grenzen ihr Revier nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Herbst und Winter durch Gesang ab, der häufig in der Abenddämmerung zu hören ist. Sie suchen zur Brutzeit Insekten, Spinnen, Würmer und Schnecken und mögen im Winter gerne Haferflocken, Rosinen und Mehlwürmer.

Blaumeise

Sie sind die konsequentesten Turner unter den Meisen, suchen ihre Nahrung an kleinen und hängenden Zweigen und halten sich nur sehr selten am Boden auf. Sie hängen sich gerne an Meisenknödel und picken an Bucheckern oder Erdnüssen. Mithilfe von Pollen und Nektar frühblühender Bäume überbrücken sie zur Brutzeit möglichen Insektenmangel.

Kohlmeise

Sie nehmen als Höhlenbrüter ohne besondere Lebensraumansprüche gerne Nistkästen an. Bei der Winterfütterung sind besonders die fetthaltigen Meisenringe und -knödel bei ihnen beliebt. Von kleinen Insekten und Larven ernähren sie sich während der Brutzeit, können aber auch verschiedenste Körner zu sich nehmen.

Grünfink

Im Frühjahr fallen die Männchen durch ihren trillernden Gesang und ihre auffällige Gelbfärbung auf, die an  Kanarienvögel erinnert. Grünfinken sind häufig in Gärten und Parkanlagen zu finden.  Sie besuchen im Winter gerne Futterstellen und ernähren sich im Sommer von Knospen, Samen und Früchten.

Buntspecht

Er ist oft in Parks, Wäldern und Gärten mit älterem Baumbestand zu hören und zu sehen. Mit seinem kräftigen Schnabel hackt er auch harte Rinden auf. Insekten, Larven, Nüsse und Baumsäfte bilden sein breit gefächertes Nahrungsspektrum.

Sperling

Sie leben von Insekten, Samen und sind auch (gern gesehene?) Gäste in Gartencafe´s. Die Nester finden sich in Mauerlöchern, unter Dachbalken oder in einer dichten Hecke. Sie sind eigentlich sehr anpassungsfähig, aber der Rückgang der Insekten, Umweltbelastungen und Mangel an Nistmöglichkeiten haben ihren Bestand reduziert.

Viele weitere Arten finden sich momentan in Recklinghäuser Gärten ein: Schwarz- und Singdrosseln, Braunellen, Elstern, Grünspechte, Buchfinken, Ringeltauben, Krähen, Zaunkönige