Große Steinhalde vorläufig gerettet
Keine EU-Gelder für die Abbaggerung
In der Sitzung des Planungsausschusses am 20.3.25 gab der Stadtbaurat bekannt, dass der enge Zeitplan für die Nutzung des JTF-Funds der EU nicht eingehalten werden kann und damit kein Geld zur Abbaggerung der Steinhalde vorhanden ist.
Als Grund gab er an, dass sich die Antragsstellung über die Bezirksregierung wegen der vielen Eingaben des örtlichen BUND an Bezirksregierung und NRW-Umweltministerium verzögert hat.
Dem BUND ist es also erst einmal gelungen, die Steinhalde zu bewahren, auch wenn die Stadt nach neuen Fördertöpfen suchen möchte.
Auch eine gegenläufige Bewegung gibt es: eine Ratsfraktion schlägt vor, die Steinhalde unter Naturschutz zu stellen.
(BUND OG Gladbeck)
Die Goße Steinhalde ist ein Landschaftsschutzgebiet an der B224 in Gladbeck und ein wichtiger Frischluftlieferant. Sie soll für den Ausbau der A52 abgebaggert werden. Dagegen wehrt sich der BUND.
Das erste Mal beschäftigte sich der Umweltausschuss des Rates der Stadt Gladbeck damit im Mai. Zum Bericht geht es hier.
Der 2. Ausschusstermin zu dem Thema fand im November 2023 statt. Zum Bericht geht es hier.
Im März 2025 teilte der Stadtbaurat mit, dass es keine EU-Gelder für die Abbagerung der Großen Steinhalde geben wird. Zum Bericht geht es hier.